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Symptome erkennen

LRS, Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche: Ein ehrlicher Eltern-Ratgeber – ohne Drama, ohne Beschönigung

Was LRS und Legasthenie bedeuten, woran Sie es erkennen, wer es feststellen darf und welche Hilfe wirklich trägt — der vollständige Ratgeber für Eltern.

Anvido Redaktion
9. Mai 2026 · 11 Min. Lesezeit
Aufgeschlagene Kinder-Lesefibel mit Bleistift, Radiergummi und herbstlichem Blatt auf einem warmen Holztisch

Es gibt diesen Moment, in dem Sie zum ersten Mal denken: Hier stimmt etwas nicht. Vielleicht ist es das dritte Diktat in zwei Monaten, in dem rote Anstreichungen die Hälfte des Blattes bedecken. Vielleicht ist es der Abend, an dem Ihr Kind sagt, es sei dumm. Vielleicht ist es ein Satz der Klassenlehrerin, der Ihnen den Tag nicht aus dem Kopf geht: "Wir sollten das beobachten." Vielleicht ist es nur ein Bauchgefühl, das nicht weggehen will.

Wenn Sie an dem Punkt sind, an dem Sie nachts auf dem Sofa sitzen und Begriffe wie LRS, Legasthenie und Lese-Rechtschreib-Schwäche googeln – erstmal: Sie machen das nicht falsch. Sie sind aufmerksam. Das ist gerade das, was Ihr Kind braucht. Und wir gehen das hier in Ruhe durch, in normalen Sätzen, ohne dass Sie sich am Ende noch fertiger fühlen als vorher.

Was ist LRS – und was nicht

Bevor wir tiefer einsteigen, kurz die Begriffe sortieren, weil sie ständig durcheinandergeworfen werden – auch von Lehrkräften, auch in Ratgebern, auch in Schul-Erlassen.

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)

Ein Sammelbegriff. Er meint: Ein Kind hat dauerhaft und deutlich größere Schwierigkeiten beim Lesen, beim Rechtschreiben oder bei beidem als seine Altersgenossen, und das nicht, weil es weniger intelligent wäre oder zu wenig geübt hätte. Die Schule arbeitet meistens mit diesem Begriff. Er ist breit gefasst und sagt nichts über die Ursache.

Legasthenie / Lese-Rechtschreibstörung

Die enger gefasste medizinische Diagnose nach ICD-11 (Codes 6A03.0 für Lesen, 6A03.1 für Schreiben). Eine Legasthenie wird festgestellt, wenn die Schwierigkeiten ein bestimmtes Ausmaß erreichen, andere Erklärungen ausgeschlossen sind und das Kind kognitiv gut aufgestellt ist. In Deutschland stellt diese Diagnose eine Kinder- und Jugendpsychiaterin oder eine approbierte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

Wooden Buchstabenwürfel in lockerer Anordnung auf einer cremefarbenen Tischdecke, daneben ein Tontöpfchen mit Kräuterpflanze

Der Unterschied in der Praxis

Jede Legasthenie ist eine LRS, aber nicht jede LRS ist eine Legasthenie. Klingt sperrig, hat aber praktische Folgen: Für den schulischen Nachteilsausgleich reicht meistens die schulische LRS-Feststellung. Für die Finanzierung einer Lerntherapie über das Jugendamt nach §35a SGB VIII brauchen Sie die fachärztliche Diagnose. In unserem Beitrag zu §35a gehen wir das im Detail durch.

Anzeichen – was Sie konkret beobachten können

Es gibt keine einzelne Beobachtung, die LRS beweist. Aber es gibt typische Muster, und wenn mehrere davon zusammenkommen, ist das Anlass, genauer hinzusehen. Die Anzeichen verändern sich mit dem Alter.

In der Vorschulzeit (4 bis 6 Jahre)

Hier kann man noch nicht von LRS sprechen, weil Lesen und Schreiben noch nicht Thema sind. Aber es gibt Hinweise auf Bereiche, die später Schwierigkeiten machen können:

  • Probleme, einfache Reime zu erkennen oder zu bilden ("Hose" reimt sich auf "Dose" – fällt schwer)
  • Schwierigkeiten, Anlaute zu hören ("Mit was fängt Maus an?")
  • Wörter werden schief gesprochen oder vertauscht, ohne dass eine Sprachstörung im engeren Sinn vorliegt
  • Auffälliges Desinteresse an Buchstaben oder Geschichten, obwohl das Kind sonst neugierig ist

In der ersten und zweiten Klasse

  • Buchstaben werden langsam erlernt, manche werden hartnäckig vertauscht (b/d, p/q, m/n)
  • Lesen ist mühsam, stockend, das Kind "errät" Wörter aus dem ersten Buchstaben
  • Beim Schreiben werden Buchstaben ausgelassen, hinzugefügt, vertauscht – auch in einfachen Wörtern, die das Kind eigentlich kennt
  • Dasselbe Wort wird auf einer Seite mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben
  • Hausaufgaben dauern doppelt so lang wie bei Mitschülern

In der dritten und vierten Klasse

  • Diktate fallen deutlich schlechter aus als das mündliche Sprachverständnis erwarten ließe
  • Texte werden vermieden, das Kind antwortet lieber mündlich
  • Beim Vorlesen werden Wörter weggelassen, ersetzt oder geraten
  • Das Lesetempo bleibt deutlich unter dem der Klasse
  • Erste Anzeichen von Schulfrust, Bauchweh vor der Schule, niedriges Selbstwertgefühl

Ab der fünften Klasse aufwärts

  • Auffälligkeiten werden teilweise weniger sichtbar, weil das Kind Strategien entwickelt hat – das täuscht oft über die zugrunde liegende Schwierigkeit hinweg
  • In Fremdsprachen, besonders Englisch und Französisch, treten die Schwierigkeiten oft erneut deutlich zutage
  • Schreiben in unter Zeitdruck stehenden Klassenarbeiten gerät zur Qual
  • Vermeidungsverhalten wird ausgeprägter: Hausaufgaben werden "vergessen", Fächer mit viel Schreiben werden gemieden

Mythen, die mehr schaden als helfen

"Mein Kind ist einfach faul."

Wenn Sie diesen Satz von der Klassenlehrerin gehört haben, ist das frustrierend, und es ist auch fast immer falsch. Kinder mit LRS arbeiten häufig mehr als ihre Mitschüler, mit weniger Ergebnis. Das ist das Gegenteil von Faulheit. Was nach Faulheit aussieht – nicht aufmerksam sein, sich Aufgaben entziehen – ist meistens eine erschöpfte Vermeidungsreaktion. Wenn man jeden Tag gegen eine Wand läuft, hört man irgendwann auf zu rennen.

"Das wächst sich raus."

Eine LRS, besonders wenn sie ausgeprägt ist, wächst sich nicht raus. Die Schwierigkeiten beim Lesen werden mit der Zeit kompensierbar, die Probleme beim Rechtschreiben bleiben oft ein Leben lang in irgendeiner Form bestehen. Was sich ändert, sind die Strategien, mit denen das Kind umgeht. Eine frühe und gute Therapie kann diese Strategien deutlich gesünder formen als das jahrelange Allein-Durchmüssen.

"Das ist zu früh, in der zweiten Klasse merkt man das noch nicht."

Eine offizielle Diagnose der Lese-Rechtschreibstörung wird in der Regel frühestens am Ende der zweiten Klasse gestellt – das stimmt. Auf Anzeichen achten und mit Förderung beginnen kann man aber viel früher. Frühzeitige Förderung bedeutet nicht früher Stress – sie bedeutet, dass Ihr Kind gar nicht erst tief in die Frustration rutscht.

"Wenn ich mit ihm jeden Tag eine Stunde übe, kommt das schon."

Üben hilft – aber nur, wenn es zur Schwierigkeit des Kindes passt. Bei LRS bringt es oft wenig, einfach mehr von dem zu machen, was in der Schule schon nicht funktioniert. Was hilft, ist eine andere Art zu üben, die an den Wurzeln ansetzt. Genau dafür gibt es Lerntherapie. Tägliche zwanghafte Übungseinheiten zu Hause, ohne Erfolg, beschädigen das Selbstvertrauen des Kindes oft mehr, als sie nützen.

"Eine Diagnose stempelt mein Kind ab."

Eine ärztliche Diagnose erscheint in keinem Schulzeugnis, in keinem späteren Bewerbungsunterlagen-Vorgang. Sie liegt in der Patientenakte und ist die Voraussetzung dafür, dass Ihr Kind die Hilfen bekommt, auf die es Anrecht hat – Nachteilsausgleich in der Schule, Eingliederungshilfe für die Therapie, eventuell später Berücksichtigung in der Berufsausbildung. Ohne Diagnose: keine Hilfe. Mit Diagnose: Tür auf.

Der Weg zur Diagnose – und was er Ihrem Kind bringt

Der Weg ist kürzer und unkomplizierter, als die meisten Eltern annehmen. Er hat drei Stationen.

Station 1: Das Gespräch mit der Schule

Bitten Sie um einen Termin mit der Klassenlehrerin – nicht um ihre Meinung zu hören, sondern um Ihre Beobachtung mit ihrer abzugleichen. Eine gute Frage: "Beobachten Sie ähnliche Schwierigkeiten wie ich? Wie ordnen Sie das im Vergleich zur Klasse ein?" Bitten Sie, falls verfügbar, um eine Hospitation des schulpsychologischen Dienstes oder einen Hör- und Sehtest – manche Schwierigkeiten haben einfache, übersehene Ursachen.

Station 2: Der Termin beim Kinder- und Jugendpsychiater

Wenn das Bild sich verdichtet, vereinbaren Sie einen Termin bei einer Kinder- und Jugendpsychiaterin oder einer approbierten Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Wartezeiten von vier bis zwölf Wochen sind normal – fangen Sie also nicht erst an zu suchen, wenn Sie die Diagnose schon brauchen. Bei der 116117 (Patientenservice der KV) bekommen Sie manchmal Termine, die in den Praxen direkt nicht angeboten werden.

Station 3: Die Testung

Eine ordentliche LRS-Diagnostik dauert ein bis zwei Termine, manchmal über zwei bis drei Stunden verteilt. Standardisierte Lese- und Rechtschreibtests, ein Intelligenztest (um Begabung von Beeinträchtigung zu trennen), Anamnese mit den Eltern, manchmal eine Schul-Stellungnahme. Am Ende bekommen Sie einen schriftlichen Befund mit konkreten Aussagen: Liegt eine Lese-Rechtschreibstörung nach ICD-11 vor? Wie ausgeprägt? Was wird empfohlen?

Was zu Hause wirklich hilft – und was Sie sich sparen können

Eine Bemerkung vorab: Sie sind nicht die Therapeutin Ihres Kindes. Diese Rolle anzunehmen, schadet meistens beiden – Ihrer Beziehung und dem Lernfortschritt. Ihre Aufgabe zu Hause ist eine andere. Sie sind die, die das Kind kennt, die da ist, die zuhört. Die Lerntherapie macht das fachliche Üben.

Was hilft

  • Vorlesen, jeden Tag, gerne lange – egal wie alt das Kind ist. Lesegenuss entkoppelt von Leistungsdruck.
  • Hörbücher und Hörspiele bewusst zulassen – sie sind keine Krücke, sondern öffnen den Zugang zu Geschichten, den Lesen aktuell verschließt.
  • Hausaufgaben strukturieren statt überwachen: kurze Einheiten, Pausen, Wechsel zwischen Anstrengung und Entspannung.
  • Erfolge sichtbar machen, klein wie sie sind: "Du hast heute drei Sätze ohne Fehler geschrieben."
  • Ein Klima schaffen, in dem Fehler okay sind: Lachen, korrigieren, weiter.
  • Bewegung. Wirklich. Ein müdes, motorisch unausgepowertes Kind kann sich beim Lernen nicht konzentrieren.

Was Sie sich sparen können

  • Lerncoaching aus dem Internet ohne fachliche Basis
  • "Brain-Training"-Apps mit großen Versprechen und keinen Studien
  • Tägliche zwei-Stunden-Übungssessions, die das Kind in Tränen bringen
  • Wettbewerbsreden im Stil von "Dein Bruder hat das in deinem Alter doch auch geschafft"
  • Vergleichende Diktate aus alten Schulbüchern
  • Schuldgefühle. Sie haben das nicht verursacht. LRS hat eine erbliche Komponente und entsteht im Gehirn, nicht in der Erziehung.

Was Lerntherapie leistet – und woran Sie eine gute erkennen

Lerntherapie ist keine Nachhilfe. Das verwechseln viele, und in unserem Beitrag "Lerntherapie oder Nachhilfe" gehen wir den Unterschied im Detail durch. Hier nur die Kurzfassung: Nachhilfe übt den Schulstoff. Lerntherapie arbeitet an den Grundlagen – am Wahrnehmen von Lauten, am Aufbau einer stabilen Buchstaben-Laut-Zuordnung, an Strategien, mit denen das Kind selbstständig zurechtkommt. Sie ist aufwendiger, fachlicher, und sie ist genau das, was bei LRS hilft.

Eine gute Lerntherapeutin erkennen Sie an

  • Anerkannter Qualifikation (FiL- oder BVL-Mitgliedschaft, oder ein zertifizierter Lerntherapie-Studienabschluss)
  • Erfahrung mit Kindern in der Altersstufe Ihres Kindes
  • Einer ausführlichen Eingangsdiagnostik – nicht nur ein "Probestündchen" und los
  • Einem klaren Therapieplan, der Eltern beziehbar mitgeteilt wird
  • Einer Bereitschaft, mit der Schule zusammenzuarbeiten
  • Einem Honorar zwischen 80 und 120 Euro pro Sitzung – seriöse Schwankungsbreite, alles deutlich darunter macht stutzig, alles deutlich darüber sollte begründet sein

Was eine gute Therapie nicht ist

  • Eine Garantie. Niemand kann seriös versprechen, dass die LRS in einem bestimmten Zeitraum verschwindet
  • Reine Hausaufgabenbetreuung
  • Computerprogramme, die das Kind allein bedient, ohne therapeutische Begleitung
  • Werbung mit "Wundermethoden" oder "Geheimtechniken"

Wie lange dauert das alles?

Eine ehrliche Antwort: länger als Sie hoffen, kürzer als Sie befürchten. Eine typische Lerntherapie umfasst 60 bis 80 Sitzungen über ein bis zwei Jahre, einmal die Woche. In dieser Zeit lernen Kinder nicht, fehlerfrei zu schreiben – sie lernen, mit ihrer LRS umzugehen, eigene Strategien zu entwickeln, ihren Wert nicht von ihrer Rechtschreibung abhängig zu machen. Das letzte ist oft der wichtigste Teil.

Was Sie als Eltern in dieser Zeit erleben werden: kleine Fortschritte, gefolgt von Plateaus, gefolgt von neuen Fortschritten. Es gibt Wochen, in denen es bergauf geht. Es gibt Wochen, in denen Sie denken, es bewegt sich nichts. Beide gehören zum Prozess. Eine erfahrene Therapeutin wird Ihnen das früh sagen – damit Sie nicht in den Plateau-Phasen die Geduld verlieren.

Was Eltern uns oft fragen

Ist LRS erblich?

Ja, mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit. Wenn ein Elternteil betroffen ist, liegt das Risiko bei den Kindern bei etwa 40 bis 60 Prozent, je nach Familie. Wenn beide Eltern eine LRS-Geschichte haben, steigt es weiter. Das ist kein Schicksalsschlag, aber ein Hinweis, früher genauer hinzusehen.

Bekommt mein Kind das im Abitur berücksichtigt?

Grundsätzlich ja, wenn die Diagnose vorliegt und der Antrag rechtzeitig gestellt wird. Die Beantragung läuft separat über die Schulleitung an das Schulministerium oder die Bezirksregierung – mit Frist von mehreren Monaten vor der Prüfung. Beginnen Sie spätestens am Anfang der Q1.

Hat LRS etwas mit Intelligenz zu tun?

Nein. LRS tritt in allen Intelligenzbereichen auf, vom Durchschnitt bis hochbegabt. Die Diagnose Legasthenie wird sogar nur dann gestellt, wenn die Schwierigkeiten nicht durch eine allgemeine Begabungsschwäche erklärbar sind. Das heißt: Ihr Kind ist intelligent. Es liest und schreibt nur anders.

Wir wohnen auf dem Land – gibt es überhaupt Therapeutinnen in unserer Nähe?

Die Versorgung ist regional sehr unterschiedlich. In Großstädten gibt es viel Auswahl, in ländlichen Regionen oft nur ein bis zwei Praxen, manchmal mit langen Wartelisten. Online-Lerntherapie ist eine wachsende Alternative, die für viele Kinder gut funktioniert – besonders ab dem Grundschulalter aufwärts. Fragen Sie beim BVL oder beim FiL nach Therapeutinnen in Ihrer Region oder online.

Was, wenn unser Kind sich gegen die Therapie sträubt?

Das passiert, besonders bei älteren Kindern, die schon negative Schul-Erfahrungen hinter sich haben. Wichtig ist die Therapeutin: Wenn das Kind sich öffnen kann, geht es. Eine Probestunde mit zwei oder drei Therapeutinnen, bevor man sich entscheidet, ist legitim und sinnvoll. Das Kind sollte mitreden dürfen, wem es vertraut.

Zum Schluss

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Mutter oder ein Vater, die ihr Kind sehr genau wahrnimmt. Das ist die wichtigste Voraussetzung für alles, was jetzt kommt. Kinder mit LRS, die früh und gut begleitet werden, schaffen Schule, Ausbildung und Beruf so erfolgreich wie alle anderen. Sie machen einen Umweg, manchmal einen schönen Umweg, und sie kommen an.

Drei Sätze zum Mitnehmen:

  1. LRS hat nichts mit Faulheit oder Intelligenz zu tun. Es ist eine andere Art, Schrift zu verarbeiten.
  2. Eine ärztliche Diagnose ist die Tür zu allen Hilfen, die es gibt – nicht ein Stempel, sondern ein Schlüssel.
  3. Sie sind nicht die Therapeutin Ihres Kindes. Sie sind die, die da ist.

In unseren Beiträgen "Lerntherapie übers Jugendamt: §35a in einer Sprache, die Sie nach einem langen Tag noch verstehen" und "Nachteilsausgleich für Ihr Kind" gehen wir die nächsten konkreten Schritte durch. Wenn Sie Fragen haben, die hier nicht beantwortet wurden, schreiben Sie uns. Wir antworten persönlich, in normalen Sätzen, meistens innerhalb von 48 Stunden.

Quellen

• AWMF-S3-Leitlinie Lese-Rechtschreibstörung (Reg.-Nr. 028-044)

• ICD-11 – Internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO, 6A03.0 / 6A03.1

• Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (bvl-legasthenie.de)

• Fachverband für integrative Lerntherapie (FiL)

• KMK-Beschluss vom 04.12.2003 i. d. F. v. 15.11.2007

Dieser Artikel ersetzt keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Stand: Mai 2026.